Die Smartwatch weckt uns morgens mit einem sanften Vibrieren. Im Halbschlaf greifen wir zum Smartphone – die ersten Push-Nachrichten rauschen über den Bildschirm. Noch vor dem Frühstück ploppen die ersten Termine auf, der digitale Kalender ist bereits ein paar Schritte voraus, und beim Kaffee wird Musik direkt aus der Cloud gestreamt.

Im Büro geht es nahtlos weiter: Outlook, Chats und Videokonferenzen via Microsoft Teams, Anwendungen laufen über die Cloud – als Software-as-a-Service, flexibel, ortsunabhängig und ständig aktualisiert. Digitale Workflows und vernetzte Tools strukturieren den Arbeitstag.

Wir leben in einer Welt, in der Daten fließen wie Strom – unsichtbar, aber allgegenwärtig. Und doch machen sich nur wenige Gedanken darüber, woher dieser Strom kommt, wer den Schalter in der Hand hält – und was passiert, wenn jemand den Stecker zieht.

Was haben die meisten digitalen Dienste heute gemeinsam?

Sie laufen auf Servern von nicht-EU-Anbietern – unabhängig davon, ob diese physikalisch in Europa, den USA oder in China stehen.

Damit entziehen sie sich unserer direkten Kontrolle. So unterliegen Server von US-Anbietern dem US-amerikanischen Recht, insbesondere dem CLOUD Act, der US-Behörden weitreichenden Zugriff auf gespeicherte Daten erlaubt – auch außerhalb der USA.

Ist das ein Problem?
Schauen wir erst einmal weiter …

Blick auf die Skyline Londons

Alle paar Jahre lohnt sich der Besuch das Gartner Data & Analytics Summit, um sich in drei 3 Tagen kompakt mit Trends und Themen auseinanderzusetzen. Nicht immer ist alles neu, aber es wird kompakt und sehr gut präsentiert und bietet einen vielfältigen und ganzheitlichen Blick auf die Dinge und wie sie zusammenhängen. Hier nun eine notwendigerweise subjektive Sicht auf spannende und relevante Themen der Konferenz.