Alle Jahre wieder… was macht ein Berater so bei OC? (3. Advent)

In den letzten zwei Beiträgen habe ich euch über die Zeit von Ende 2016 bis hin zum September diesen Jahres berichtet. Heute möchte ich euch erzählen, wie mein Jahresende bei OC ausgesehen hat bzw. aussehen wird.

Oktober bis November 2017
Im Oktober hat für mich ein kleiner Schulungs- und Konferenzmarathon begonnen. Ich habe dieses Jahr an der TDWI Advanced BI-Engineering Schulung teilgenommen. Diese setzt sich zusammen aus einem Pflichtmodul Strategie & Governance sowie zwei Wahlmodulen. Bei den Wahlmodulen habe ich mich für Big-Data-Technologien und ETL- Architektur und Modellierung von ETL-Prozessen entschieden. Die Seminare sind sehr interessant gewesen und sind von sehr fachkundigen Referenten gehalten worden. Für Big-Data-Technologien hat es mich nach Frankfurt verschlagen, für Strategie & Governance nach Stuttgart und für das ETL-Seminar nach Hamburg. Drei sehr verschiedene Städte, aber alle mit ihrem ganz eigenen Charme. Die Schulung wird mit einer Zertifizierungsprüfung abgeschlossen, welche aktuell noch aussteht.

Außerdem habe ich im Oktober noch die Data Modeling Zone in Düsseldorf besucht. Das ist eine zweitägige internationale Konferenz mit diversen Vorträgen zum Thema Datenmodellierung. Bei der Data Modeling Zone hat insbesondere Data Vault im Vordergrund gestanden. Hier ist es spannend gewesen über die internationalen Unterschiede zu diskutieren. Denn so verbreitet wie das 3NF-Core Modell in Deutschland ist, so ist es das in den USA nämlich nicht. Neben interessanten Vorträgen und sehr guten Speisen hat es genügend Gelegenheit gegeben neue Kontakte zu knüpfen. Außerdem haben dort Anbieter von Data Vault-Automatisierungstools dort ihren Stand aufgebaut gehabt und sind bereit gewesen Fragen zu beantworten.

Im Oktober hat es noch eine sehr abwechslungsreiche und spaßige Aufgabe für mich gegeben. Ich habe Teil unserer Marketing-Kampagne für #meinlieblingsjob sein dürfen. Im Rahmen dieser Kampagne wollen wir auf einem eher unkonventionellen Weg zeigen, für welche Werte wir im Unternehmen stehen. Ja, wir bieten hochprofessionelle Dienstleistungen an, aber wir sind trotzdem eine Familie! Die OC-Familie ist füreinander da und hat gemeinsam Spaß! Vor dem Videodreh war ich doch etwas aufgeregt. Ich bin mit drei verschiedenen Outfits und jeder Menge Vorfreude nach Gummersbach angereist. Vor Ort ist dann schon ein Profi-Team mit einer Kamera, Drohne und einer Tonangel, die ich sonst nur aus dem Fernsehen kannte gewesen. Der Videodreh hat sehr viel Spaß gemacht und schaut selbst was dabei herum gekommen ist: #meinlieblingsjob  (auf “ Spiel Starten“ klicken).

Dezember 2017
Nun sind wir schon im Dezember. Wenn ich mir so anschaue, wie viel Spannendes, Weiterentwicklung und Lehre darin steckt, bin ich baff.

Am zweiten Wochenende im Dezember hat unsere Weihnachtsfeier statt gefunden! Für die Kollegen aus der Niederlassung Gummersbach hieß es : „Ab aufs Schiff!“. Wir sind von Köln nach Düsseldorf geschippert und haben uns dabei an einem sehr reichhaltigen und leckerem Buffet die Bäuche voll geschlagen. Begleitet wurde das gute Essen mit dem Duft von Glühwein, den es an Board gab. Auf dem Rückweg von Düsseldorf nach Köln habe ich die Zeit genutzt mit den Kollegen zu sprechen, die ich nicht allzu oft sehe. Trotzdem habe ich auch spannende Gespräche mit den Kollegen, die ich täglich im Büro sehe, geführt. Das Schöne an der Weihnachtsfeier – wie auch beim Sommerfest – ist, dass auch hier die Partner und Partnerinnen herzlich Willkommen sind. Die Weihnachtsfeier auf dem Schiff ist etwas Besonderes gewesen und hat viel Spaß gemacht!

Nun freue ich mich auf die letzten drei Tage beim Kunden und dann heißt es Entspannung und Festessen für mich!

Euch allen einen schönen 3. Advent und frohe Weihnachten. Und einen guten Rutsch!
Clarissa

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Alexa for Business: was ich jetzt wissen muss

Amazon hat Ende November auf der AWS Reinvent neben der Ankündigung von Notifications und Stimmerkennung  auch Alexa for Business (A4B) enthüllt.

Mit dieser Plattform sollen Amazons Sprachassistenten nicht mehr nur in zig privaten Haushalten, sondern zukünftig auch im Büro Einzug nehmen. Dort können zum Beispiel Besprechungen per Sprache gestartet, Geräte in Konferenzräumen gesteuert oder wiederkehrende Aufgaben am Schreibtisch automatisiert werden.

 

Was muss ich wissen, wenn ich Alexa for Business jetzt in meinem Unternehmen einführen möchte?

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Global Day of Coderetreat der JUG Essen

Am 18.11.2017 haben wir an unserem Standort in Essen erneut am Global Day of Coderetreat (GDCR) teilgenommen.

Neben Kollegen von OPITZ CONSULTING konnten wir auch mehrere Studenten aus Bochum und Dortmund als Teilnehmer gewinnen. Moderiert und durch den Tag geführt haben unser Experte Halil Hancioglu und Birgit Kratz von der JUG Essen – Vielen Dank an dieser Stelle!

Beim GDCR haben Entwickler aller Erfahrungsstufen die Möglichkeit, ohne Zeitdruck an ihren Fertigkeiten zu feilen. Es wird generell im Paar und idealerweise „Test first“ gearbeitet. Unter Beachtung der Four Rules of Simple Design haben wir auch diesmal die Kata Game of Life bearbeitet. An diesem Tag ging es wie immer um das Meistern der Übungen ohne den täglichen beruflichen Stress. Der Fortschritt stand nicht im Fokus. Nach jedem 45-Minuten-Block wurde der Code gelöscht und es wurden neue Paare gebildet. Für jede Iteration überlegten sich die Moderatoren neue Challenges.

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Insgesamt war das Feedback für die Veranstaltung sehr positiv, und wir überlegen gerade, ob wir Veranstaltungen dieser Art im kleineren Rahmen – kein kompletter Samstag – öfter anbieten sollten. Das Feedback der Studenten war sehr positiv, und der Wunsch nach mehr Werbung an den Unis für solche Events wurde auch mehrmals geäußert.

Ich möchte mich noch einmal bei allen Beteiligten bedanken, besonders bei Hannes für die Unterstützung bei der Organisation und Petra für die super Verpflegung.

Die Planungen für das nächste Jahr laufen bereits! Weitere Infos gebe ich gerne auf Anfrage.

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Alle Jahre wieder… was macht ein Berater so bei OC? (2. Advent)

Wie im ersten Teil dieser kleinen Advents-Serie angekündigt, möchte ich euch heute von der Zeit März bis September berichten.

März 2017 bis Juni 2017
Das Kerngeschäft eines Beratungshauses ist natürlich die Dienstleistung vor Ort beim Kunden. Aber bei OC wird neben der Gemeinschaft, die ich später noch aufgreifen möchte, auch die Förderung und Schulung groß geschrieben.

So hat für mich im März die erste Schulung angestanden: Anforderungsmanagement für IT-Projekte. In den drei Tagen in unserem eigenen Schulungszentrum habe ich viel zu Vorgehensweisen, wie Anforderungen aufgenommen und verarbeitet werden können, gelernt. Außerdem habe ich so trivial es klingen mag auch gelernt, was eine Anforderung genau definiert. Auch im Alltäglichen sprechen wir von Anforderungen. Aber diese auf den DWH-Kontext zu beziehen und auch von anderen Begriffen abzugrenzen ist gar nicht so einfach gewesen.

In den nächsten Monaten habe ich neben vielen Feiertagen, Urlaub und einem gebrochenen Fuß weiter das DWH-Projekt mitgestaltet und vorangetrieben. In dieser Zeit hat uns insbesondere ein Datenschutzthema beschäftigt. Das Thema hat sich aber super geeignet, um in alle Ecken des DWHs hinein zu schnuppern.

Ende Juni hat ein großes Event bei OC angestanden: der OC Digital Day! Zum ersten Mal hat dieser Tag, der wie der Name schon vermuten lässt, ganz im Zeichen der Digitalisierung stand, stattgefunden. Place to be ist an dem Tag die FH Köln Campus Gummersbach gewesen. Es haben sich alle Mitarbeiter aus allen Niederlassungen von OC, Kunden und Studenten versammelt gehabt, um gemeinsam spannenden Themen rund um die Digitalisierung zu bearbeiten. Auf der Agenda haben neben vielen interessanten Vorträgen auch Workshops und Bootcamps auf dem Programm gestanden. Im Anschluss an dem ereignisreichen Tag hat es noch nebenan in der Halle 32 eine Party gegeben. Neben Fingerfood und dem ein oder anderen Kölsch hat es noch Zeit zum Kontakte knüpfen und Austausch zwischen Kollegen gegeben, die man nicht allzu häufig sieht. (OC Digital Day Agenda  und OC Digital Day Video )
In diesem Zuge möchte ich das Thema Gemeinschaft bei OC noch einmal aufgreifen. Einmal im Monat findet der sogenannte Community Day statt. An dem Tag kehren alle Berater, die sonst beim Kunden sitzen, in die Niederlassung ein. Beim Community Day kann jeder, der möchte, ein Thema oder auch ein Problem vorstellen, über das er diskutieren möchte. Der Community Day ist eine Plattform zum fachlichen Austausch, aber auch zum Netzwerken.

Juli bis September 2017
Man könnte es auch das Sommerloch nennen. Genau so leer wie die Büros sind auch die Straßen gewesen. Im Sommer macht es auch wieder Spaß täglich 150 km zu fahren. Im Büro angekommen hat sich gähnende Leere breit gemacht. Da jeder zu unterschiedlichen Zeiten seinen Urlaub genommen hat, sind wir im Büro häufig nur dünn besetzt gewesen. Dennoch haben wir auch im kleinen Team die Weiterentwicklung des DWHs beim Kunden voran getrieben.
Außerdem hat  im Sommer auch in die heiße Phase der Vorbereitung der DevClass begonnen. Die DevClass ist die Schulung für Neu- und Quereinsteiger in die BI-Welt bei OC. Im Jahre 2016 hat sie bereits schon mal unter dem Namen Associate Schulung stattgefunden. Bereits seit dem Frühjahr 2017 haben fünf Kollegen und ich an einer kompletten Umstrukturierung der Schulung gearbeitet. Im September ist es dann so weit gewesen und ein Kollege und ich haben die neuen OC-Kollegen in Modul 1 der DevClass mit den Grundlagen zu BI & Analytics vertraut gemacht. ( Was in Modul 1 der DevClass geschah…)

Das ist alles in der Zeit zwischen März und September alles passiert. Nächste Woche möchte ich euch dann von den letzten Monaten im Jahr 2017 berichten.

Ich wünsche euch allen einen schönen 2. Advent!
Clarissa

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Automatisierung trifft auf die IT

Industrie 4.0 und OPC UA sind Buzzwords, die man immer wieder hört, wenn es um die Digitalisierung in der Industrie geht. Um besser zu verstehen, was die deutsche Industrie darunter versteht, haben wir vom 28.-30.11.17 zusammen mit einem mittelständischen Maschinenbaukunden die SPS IPC Drives Fachmesse in Nürnberg besucht.

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Die neue Hightech-Strategie

Bei diesem Besuch stellten wir fest, dass Industrie 4.0 schon längst kein abstrakter Begriff mehr ist. Sie ist beispielsweise ein zentraler Bestandteil der neuen Hightech-Strategie, Innovation für Deutschland, deren Ausbau von der Bundesregierung gefördert wird. Die Regierung möchte damit die Position von kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland stärken um ihre Vorreiterstellung in der Welt verteidigen.

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Quelle: https://www.hightech-strategie.de/index.php

 

Die Treiber der Industrie 4.0

Doch wer sind die Treiber der Industrie 4.0? Es ist ganz einfach: Robotik, M2M Kommunikation, Big Data sowie Datensicherheit. Das sind die Industrie-4.0-Themen, mit denen die Maschinenbauer in Deutschland die digitale Transformation angehen müssen, um den Wettbewerbsvorteil nicht zu verlieren. Aus dieser Vision ist jetzt Realität geworden, und das wurde auf der Messe auch stolz demonstriert. Die heutigen Maschinen sind vernetzt und organisieren die Produktion selbständig, sie kommunizieren mit den Produkten und bestellen die benötigten Rohstoffe just-in-time. Die Realisierung solcher Systeme ist durch das Verschmelzen der Bereiche IT und Automatisierung möglich geworden, die zusammen die Herausforderungen am Markt meistern und damit das Label „Made in Germany“ verteidigen möchten.

Innovation Lab as a Service

Doch die Realisierung der Industrie-4.0-Projekte, erfordert derzeit noch immer Mut. Längst nicht jeder Mittelständer traut sich das Experiment anzugehen und dafür Ressourcen bereitzustellen.

Um das finanzielle Risiko im Rahmen von innovativen Technologien für den Kunden zu verringert, bieten wir eine Lösung mit unserem „Innovation Lab as a Service“ an. Unser regionaler Maschinenbauer setzt bereits auf dieses Modell und erprobt seitdem Schritt für Schritt, erfolgreich seine digitalen Geschäftsmodelle.

Ausbildung/Personal

Die Messe hat deutlich gezeigt, dass ein Arbeitstag mit Industrie 4.0 erheblich schneller geworden ist und die Ausbildung des Personals sowie die Arbeitszeitmodelle neu überdacht werden müssen. Es reicht nicht mehr, ein Seminar zu besuchen, die Schulung muss Tag für Tag am Arbeitsplatz stattfinden, um mit der Entwicklungsgeschwindigkeit mithalten zu können.

Fazit

Die mittelständischen Unternehmen brauchen dringend personelle und beratende Unterstützung, um Innovationen voranzutreiben und Möglichkeiten zu schaffen, neben den qualitativ hochwertigen Produkten, auch smarte digitale Services anzubieten. Die Bundesregierung fördert die mittelständischen Unternehmen die Innovationen in deutschen Betrieben vorantreiben, um den Wirtschaftsstandort Deutschland in der Welt zu verteidigen.

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AWS News KW 48

Letzte Woche war die re:Invent in Las Vegas, Amazons große Hauskonferenz. Wie zu erwarten gab es eine große Anzahl an Ankündigungen. Deutlich zu viele um sie hier noch einmal im Detail zusammen zu fassen.

Daher verweise ich diese Woche lediglich auf den Blogeintrag meines Kollegen Danilo Schmiedel, der vor Ort war und die wichtigsten Ankündigungen er ersten Keynote von Andy Jessy (CEO Amazon) zusammenfasst. – OC @ Amazon re:Invent (Part 1)

Am Donnerstag bot sich dann die Gelegenheit die Keynote von Dr. Werner Vogels (CTO Amazon) als Livestream bei Amazon in Berlin zu sehen. Die wichtigsten Aussagen dieser Keynote waren für mich folgende:

Conversational Interfaces: In Zukunft werden immer mehr Interfaces sprachbasiert sein, da es einfach in vielen Situationen die intuitivste Interaktion ist. Bisher waren Interaktionen mit Maschinen durch die Limitierungen der Maschinen begrenzt. Mit dem Fortschritten bei sprachbasierten Interfaces verschieben sich diese Grenzen wieder ein wenig. Ein Beispiel das Werner Vogels brachte kann ich sehr gut nachvollziehen und zwar das Thema Hausautomatisierung. Aus eigener Erfahrung mit simplen Schaltern und Apps, kann ich sagen das die Anbindung eines Sprachinterfaces an die Haussteuerung den meisten Komfort gebracht hat und auch am meisten genutzt wird.

IOT + Daten: Ein großer Teil der Keynote handelte von IOT und den Daten die dabei erzeugt werden. Amazon bietet ja bereits einen eigene IOT Plattform. Die in Zukunft auch einige wichtige Erweiterungen  bekommen wird. Auch die immer mächtiger werdenden Möglichkeiten des Maschine Learning fallen in diese Kategorie. Auch auf diesem Feld gab es diverse Ankündigungen. Am Interessantesten für mich war an dieser Stelle Sagemaker.

Cloud9: Die für mich interessanteste Ankündigung war allerdings Cloud9. Amazons eigene Browserbasierte IDE. Wie gut sich damit arbeiten lässt muss zwar noch evaluiert werden, die Installation lief aber schon mal Problemlos. Ich bin noch skeptisch ob sich damit ein komplettes Projekt inklusive Oberflächen entwickeln lässt. Die Möglichkeit Lambda Functions zu Debuggen ist aber schon mal ein Killerfeature, für das alleine sich die Installation lohnt.

Alle Ankündigungen der re:Invent gibt es in hübscher Form hier.

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Alle Jahre wieder… was macht ein Berater so bei OC? (1. Advent)

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende. Im TV werden bald die ganzen Jahresrückblick-Shows ausgestrahlt und die ersten Türchen des Adventskalenders dürfen geöffnet werden. Neben dem ganzen Weihnachtsstress wie Geschenke kaufen, Weihnachtsmarktbesuche und Weihnachtsfeiern, sollte diese Zeit des Jahres doch auch die Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit sein. Gerne wird in dieser Zeit auch das letzte Jahr Revue passiert. Genau das habe ich auch für mein Jahr gemacht und möchte das gerne mit euch teilen.

Ende 2016 bis Februar 2017
Nach sechs Monaten in Berlin habe ich im November wieder in ein heimatnahes Projekt in Köln gewechselt. Am Anfang – und dieses Gefühl hat sicher jeder schon mal in seinem Beraterleben empfunden –  bin ich überwältigt von der so komplexen Fachlichkeit und auch von dem Dschungel an technischen Konstrukten, die ich dort vorgefunden habe, gewesen. Es ist zum einen Überwältigung gewesen, zum anderen ist da auch ein wenig Furcht gewesen, diese Komplexität niemals in Gänze zu durchdringen. In den ersten Wochen habe ich eine Einführung in die Fachlichkeit und auch in die Technik bekommen. Ganz nebenbei habe ich mich noch von dem bisher kennengelernten Wasserfallmodell verabschiedet und das agile Vorgehensmodell kennen gelernt. Das Bedürfnis nicht nur neben jemandem zu sitzen und zuzuhören, sondern selbst Mappings zu bauen und selbst Code zu schreiben ist in dieser Phase sehr groß gewesen. Zum Ende des Jahres 2016 hin habe ich mich bereits aktiv ins Team einbringen können. Aber meine eigentliche Entwicklung hin zu einem vollwertigen Teammitglied hat erst im Laufe des Jahres 2017 stattgefunden. Die Freude eigene Task-Zettel, die ich ganz alleine ohne Unterstützung bearbeitet habe,  als erledigt zu markieren ist sehr groß gewesen. Das soll jetzt nicht den Eindruck erwecken, dass ich jeden Task-Zettel ab diesem Zeitpunkt alleine erarbeitet habe. Immer wieder sitze ich mit Kollegen aus meinem Team zusammen und wir helfen uns gegenseitig. Wir sind ein Team mit einer gemeinsamen Mission. Da hilft man sich gerne und man sollte sich auch nie scheuen jemanden um Hilfe zu bitten. Das gilt auch nicht nur für den beruflichen Kontext.

Im Februar habe ich außerdem das zweite Mal einen neuen OC-Kollegen als Mentor begrüßen dürfen. Als Mentor steht man dem Mentee besonders in der Anfangszeit mit Rat und Tat zur Seite. Man unterstützt bei organisatorischen Angelegenheiten wie Zeiterfassung und Spesen. Außerdem bietet unser Mentoringprogramm auch die Möglichkeit zum Austausch bei einem Kaffee oder Eis. Hierzu eine kleine Anekdote: Mein Mentor ist mit mir in meiner Anfangszeit Eis essen gewesen. Mein Mentee und ich haben uns aufgrund der Jahreszeit eigentlich für ein Café entschieden. Das ausgewählte Café in der Nähe von Gummersbach auf dem Land hatte leider geschlossen. Auch unsere zweite Anlaufstelle hat uns vor verschlossenen Türen stehen lassen. Aus der Ferne haben wir ein goldenes „M“ leuchten sehen und haben ganz unkonventionell unser erstes Mentoring-Gespräch mit einem Cheeseburger verbracht. Es war so nicht geplant, aber dennoch haben wir ein sehr lockeres und anregendes Gespräch gehabt. Als Mentor sollte man auch stets eine Vertrauensperson sein und ein offenes Ohr haben.

So viel zum Anfang des Jahres. Nächste Woche möchte ich euch erzählen wie es von März bis September für mich weiterging.

Euch allen einen schönen ersten Advent!
Clarissa

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