Alexa? – wie schreibe ich einen Skill?

Deutschlandweit sammelten sich unsere Kollegen Ende Februar an den einzelnen OC Standorten, um sich ohne Vorwissen auf die Skill-Entwicklung für Alexa zu stürzen.

Was war die Idee? Abseits vom typischen Heimbedarf bieten sich Voice Assistants gerade in öffentlichen Bereichen, Bars und auch im Einzelhandel als Schnittstelle für weitere Dienstleistungen an. So lassen sich Informationen über das Produkt, Zusatzprodukte oder Produktbewertungen direkt im Laden erfragen. Als Kontext haben wir uns auf Baumärkte fokussiert und über einen Hackathon an unserem Community Day die Aufgabe gestellt, mit einer beliebigen Technologie einen Voice Assistenten, in den konkreten Fällen einen Alexa Skill, zu schreiben, der Kunden im Baumarkt unterstützt.

An jedem unserer Standorte sind Teams zusammengekommen, die eine Idee und ein entsprechendes Konzept mitbrachten. Nach einer kurzen Einführung in die Aufgabe und der Skill-Entwicklung ging es auch schon los.
Unsere Hoffnung war, möglichst viele Ideen, Lösungs- und Technologieansätze zu erhalten. So viel schon einmal vorab – die Ergebnisse können sich sehen lassen.
Zuvor kommen wir aber erst einmal zu unseren Lerneffekten.

Lerneffekt Nr.1– Die vier Säulen der Digitalisierung

Anhand der Lösungen war schön zu sehen, dass Technologien und Konzepte in der IT immer enger miteinander verzahnt sind und moderne Lösungen, wie im Vier-Säulen-Poster veranschaulicht, alle Säulen betreffen.

Bei der Skill-Entwicklung für Alexa geht es hauptsächlich um die Bereitstellung eines REST-Interfaces, sodass wir uns direkt in der Disziplin Integration bewegten. Alexa und Voice Assistants sind der Mensch-Maschine Interaktion zuzuordnen. Die Infrastruktur stammte aus der Cloud oder lief on-Premise. BI Ansätze waren hauptsächlich über Monitoring und Tracking anzutreffen.

Das Gedankengut aus dem Poster zum Anfassen, ein schöner Motivator.

Lerneffekt Nr. 2 – Viele Wege aber ein Ziel

Eine bunte Vielfalt an Technologien waren im Einsatz, die alle zum Ziel geführt haben: einen funktionierenden Alexa Skill. Hier eine kurze Liste der Ansätze.

Team Technologie
Gummersbach Die Gummersbacher Kollegen haben einen Ansatz mit Python und Flask gewählt. Die Idee war die Kenntnisse in Python zu verstärken und die Vorteile von Flask bei der Alexa Skill Entwicklung zu nutzen.
Bad Homburg Die Bad Homburger Kollegen haben mehrere Partnerteams gebildet um ihre Entwickler-Skills individuell zu verbessern. Dabei wurden 4 Technologieansätze verfolgt.·

  • Java in Eclipse mit AWS Plugin·
  • Java und Spring·
  • Python und Flask·
  • AWS
Berlin Die Berliner Kollegen haben sich in der AWS Welt bewegt und sind mit einer Architektur bestehend aus AWS Lambda, CodeCommit und CodeStar losgelaufen.
Essen Die Essener Kollegen waren ebenfalls mit mehreren Teilteams unterwegs, um Alexa Skills mit·

  • APEX·
  • Spring Boot und Heroku·
  • IBM Bluemix mit Node-RED

zu entwickeln.

Hamburg Die Hamburger Kollegen legten mit AWS Lambda als auch Python los.
München In München konzentrierte man sich auf einen lokalen Entwicklungsstack und entwickelte den Skill mit einem lokal laufenden Node.js und einer MongoDB.
Nürnberg In Nürnberg wurde Node.js mit lokalen AWS Lambda Funktionen erprobt.
Stuttgart Die Stuttgarter Kollegen starteten mit dem von AWS bereitgestellten Alexa Skills Kit SDK für Java, mit dem sie schnell Ergebnisse erzielen konnten.

Jeder dieser Ansätze hatte Vor- oder Nachteile, die je nach Kontext verfolgt werden sollten. Die Lösungsvielfalt ist erstaunlich.

Lerneffekt Nr. 3 – Verteilt aber doch gemeinsam

Der Hackathon fand verteilt statt, wie die oben genannten Teams zeigen. Super spannend war zu sehen, wie Technologien beim verteilten Arbeiten unterstützten. In jeder Niederlassung gab es einen Verantwortlichen, der sich um eine Verbindung mit einer Video-Konferenz bemühte. Nach den üblichen, anfänglichen, kleineren Schwierigkeiten, stand diese Konferenz allen Teilnehmern zur Verfügung. Die Konferenz würde für eine initiale Präsentation und zum Austausch zwischen den Teams und bei Fragen an die Organisatoren genutzt. Trotz der Verteilung kam hier ein reger Austausch und gemeinsames Lernen zu Stande.

Lerneffekt Nr. 4 – Hackathon als Methode zum Lernen

Hackathons sind für die OC Community Events eine klasse Form um gemeinsames Lernen zu ermöglichen. Darüber hinaus entstehen Demos und Code-Artefakte, die den weiteren Austausch fördern. Wir haben mit diesem Hackathon eine beachtenswerte Anzahl an Alexa Skills erhalten, die unterschiedliche Technologieansätze verfolgen und nun in einem Vergleich münden. Des Weiteren sind die Aufgaben offen genug um spannend zu sein, geben aber einen Rahmen vor, in dem sich die Teams bewegen können.

Lerneffekt Nr. 5 – Begeisterung und Spaß

Das tolle an Alexa ist, dass am Ende des Tages etwas entsteht, das man anfassen und ausprobieren kann. Dies steigert die Motivation und Begeisterung soweit, dass sich das Entwickeln und Lernen nicht mehr als Arbeit anfühlt; die beste Voraussetzung fürs Lernen. Mit Spaß bleiben Dinge einfach im Gedächtnis und der Lerneffekt ist riesig.

Lerneffekt Nr. 6 – Videos und Fotos sind ein super Motivator

Wir haben unser Ziel erreicht. An jedem Standort ist ein anderer, technischer Ansatz für einen Alexa Skill entstanden und mittels eines Videos, Fotos und Text haben wir das Ganze dokumentiert. Die einzelnen Lösungen lassen sich miteinander vergleichen. Vor- und Nachteile der Lösungen konnten aufgezeigt werden. Gerade in unserer Abschlussrunde kamen noch einmal einige Diskussionen auf, da jeder das Erlebte des anderen Teams mit seinen eigenen Erkenntnissen vergleichen konnte.

Die Erlebnisse und Ergebnisse können sich sehen lassen. Am besten schaut ihr euch das folgende Video an und lasst die Lösungen einmal auf euch wirken.

Viel Spaß dabei! Alexa, starte Video …

 

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