Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende. Im TV werden bald die ganzen Jahresrückblick-Shows ausgestrahlt und die ersten Türchen des Adventskalenders dürfen geöffnet werden. Neben dem ganzen Weihnachtsstress wie Geschenke kaufen, Weihnachtsmarktbesuche und Weihnachtsfeiern, sollte diese Zeit des Jahres doch auch die Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit sein. Gerne wird in dieser Zeit auch das letzte Jahr Revue passiert. Genau das habe ich auch für mein Jahr gemacht und möchte das gerne mit euch teilen.

Ende 2016 bis Februar 2017
Nach sechs Monaten in Berlin habe ich im November wieder in ein heimatnahes Projekt in Köln gewechselt. Am Anfang „“ und dieses Gefühl hat sicher jeder schon mal in seinem Beraterleben empfunden „“  bin ich überwältigt von der so komplexen Fachlichkeit und auch von dem Dschungel an technischen Konstrukten, die ich dort vorgefunden habe, gewesen. Es ist zum einen Überwältigung gewesen, zum anderen ist da auch ein wenig Furcht gewesen, diese Komplexität niemals in Gänze zu durchdringen. In den ersten Wochen habe ich eine Einführung in die Fachlichkeit und auch in die Technik bekommen. Ganz nebenbei habe ich mich noch von dem bisher kennengelernten Wasserfallmodell verabschiedet und das agile Vorgehensmodell kennen gelernt. Das Bedürfnis nicht nur neben jemandem zu sitzen und zuzuhören, sondern selbst Mappings zu bauen und selbst Code zu schreiben ist in dieser Phase sehr groß gewesen. Zum Ende des Jahres 2016 hin habe ich mich bereits aktiv ins Team einbringen können. Aber meine eigentliche Entwicklung hin zu einem vollwertigen Teammitglied hat erst im Laufe des Jahres 2017 stattgefunden. Die Freude eigene Task-Zettel, die ich ganz alleine ohne Unterstützung bearbeitet habe,  als erledigt zu markieren ist sehr groß gewesen. Das soll jetzt nicht den Eindruck erwecken, dass ich jeden Task-Zettel ab diesem Zeitpunkt alleine erarbeitet habe. Immer wieder sitze ich mit Kollegen aus meinem Team zusammen und wir helfen uns gegenseitig. Wir sind ein Team mit einer gemeinsamen Mission. Da hilft man sich gerne und man sollte sich auch nie scheuen jemanden um Hilfe zu bitten. Das gilt auch nicht nur für den beruflichen Kontext.

Im Februar habe ich außerdem das zweite Mal einen neuen OC-Kollegen als Mentor begrüßen dürfen. Als Mentor steht man dem Mentee besonders in der Anfangszeit mit Rat und Tat zur Seite. Man unterstützt bei organisatorischen Angelegenheiten wie Zeiterfassung und Spesen. Außerdem bietet unser Mentoringprogramm auch die Möglichkeit zum Austausch bei einem Kaffee oder Eis. Hierzu eine kleine Anekdote: Mein Mentor ist mit mir in meiner Anfangszeit Eis essen gewesen. Mein Mentee und ich haben uns aufgrund der Jahreszeit eigentlich für ein CafÜ© entschieden. Das ausgewählte CafÜ© in der Nähe von Gummersbach auf dem Land hatte leider geschlossen. Auch unsere zweite Anlaufstelle hat uns vor verschlossenen Türen stehen lassen. Aus der Ferne haben wir ein goldenes „M“ leuchten sehen und haben ganz unkonventionell unser erstes Mentoring-Gespräch mit einem Cheeseburger verbracht. Es war so nicht geplant, aber dennoch haben wir ein sehr lockeres und anregendes Gespräch gehabt. Als Mentor sollte man auch stets eine Vertrauensperson sein und ein offenes Ohr haben.

So viel zum Anfang des Jahres. Nächste Woche möchte ich euch erzählen wie es von März bis September für mich weiterging.

Euch allen einen schönen ersten Advent!
Clarissa

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